Das städtebauliche Konzept für die Werkbundsiedlung
Der Entwurf des Teams um den japanischen Architekten Kazunari Sakamoto wurde als Basis für den Städtebau ausgewählt. Das Konzept von großer architektonischer Kraft sieht schlanke, klar ablesbare Einzelgebäude vor, zwischen denen sich ein Freiraum mit hohem Öffentlichkeitsgrad entwickelt. In ihm liegen von Mauern geschützte Privatgärten. In den Gebäuden kann jede Wohnung von ihrer besonderen Lage profitieren – am Boden mit Garten, auf Höhe der Baumkronen oder darüber mit Alpenblick.

Insgesamt sollen in der Werkbundsiedlung knapp 500 Wohnungen mit Infrastruktureinrichtungen (beispielsweise eine Kindertagesstätte), Studentenwohnungen und darüber hinaus Flächen für höherwertiges Gewerbe (Büros u.ä.) entstehen.