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Gestalt und Energie
22. September 2006

TU München, Arcisstraße 21, Hörsaal 1100 im 1. Stock

Die Entwicklung von Energie- und Raumklimakonzepten für nachhaltige Gebäude ist ein mehrdimensionaler Prozess auf verschiedenen Planungsebenen. Ganzheitlich geplante Gebäude berücksichtigen neben der Geometrie des Baukörpers die Dimensionen der Energie- und Stoffströme, Zeit und Behaglichkeit. Abgestimmte Gesamtsysteme lassen durch Synergien und unter Berücksichtigung des Sozialen, der Ökologie und der Wirtschaftlichkeit flexible und leistungsfähige Gebäude entstehen.
Folgende Fragestellungen wollen wir anhand des Sakamoto-Projektes diskutieren:
Gebäudehülle vs. ganzheitliches integratives Planen. Welche ökologischen und energetischen Standards gibt es? Pioniere und Prototypen? Welches ist der zukunftsfähige nachhaltige Gebäudestandard für alle? Was kostet die letzte kWh? Energieversorgung: zentral oder dezentral, fossil oder regenerativ?
Welche Systeme für Komfort und Behaglichkeit können eingesetzt werden?
Es geht um die Technik des Bauens: Flexibilität und Vorfertigung, Anpassungsfähigkeit, Veränderbarkeit, Rückbaubarkeit.